Der Tunneleffekt hat nichts mit Quantenmechanik zu tun.

Der Tunneleffekt hat nichts mit Quantenmechanik zu tun.

Zeit: Di, 17.45-18:30 Uhr

Referent: KP Haupt, SFN

Alter der Teilnehmer: beliebig

Kurzbeschreibung: In der Lehre wird der Tunneleffekt oft als quantenmechanischer Effekt eingeführt: Teilchen können durch Barrieren tunneln, scheinbar ohne, dass sie dafür Zeit benötigen.
Der Vortrag zeigt anhand von Experimenten mit Mikrowellen und Licht, dass der Tunneleffekt eine ganz normale Wellenerscheinung ist, die eng mit der Totalreflexion verbunden ist.
Ein SFN-Team hat sogar gezeigt, dass der Tunneleffekt bei Schallwellen auftritt. Natürlich tritt er auch in der Quantenmechanik auf, denn die Wahrscheinlichkeitswellen machen das, was alle Wellen tun, sie dringen auch in Gebiete ein, in denen sie sich nicht ausbreiten können, klingen dann aber sehr schnell (exponentiell) ab.
Übrigens Bei jeder Mikrowelle würde der Tunneleffekt Strahlung nach außen bringen, wäre da nicht eine dicke Glasscheibe in der Tür…

Benötigte Vorkenntnisse: Keine

Verschiedenes: Präsenzangebot nach vorheriger Anmeldung

Bewegungsanalyse mit LoggerPro

Bewegungsanalyse mit LoggerPro

Referent: Guido Eckhardt, SFN

Alter der Teilnehmer: ab Klasse 8

Kurzbeschreibung: In dem Vortrag wird die Möglichkeit vorgestellt Videos von Bewegungen mittels der Software Logger Pro zu analysieren und dies an Beispielen vorgeführt. Dabei können Teile von komplexeren Bewegungen auf die elementaren Bewegungsarten (gleichförmige und gleichmäßig beschleunigt Bewegungen) zurückgeführt werden. Ferner wird die Möglichkeit vorgestellt, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen einer gefilmten Bewegung (unter bestimmten Voraussetzungen) zu messen.

Benötigte Vorkenntnisse: Kenntnisse über gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Bewegungen

IJSO/IBO/IChO/IPhO und BUW – warum sich eine Teilnahme an den ScienceOlympiaden immer lohnt

IJSO/IBO/IChO/IPhO und BUW – warum sich eine Teilnahme an den ScienceOlympiaden immer lohnt

Zeit: Di, 16:30-17:15 Uhr

Referent: Dr. Felicitas Niekiel, Leibniz-IPN Kiel

Alter der Teilnehmer: beliebig

Kurzbeschreibung: Die ScienceOlympiaden bringen junge Menschen mit Begeisterung für Naturwissenschaften zusammen. Sei auch du dabei und entdecke dein Talent. – Kurzporträts der verschiedenen ScienceOlympiaden aus Biologie, Chemie, Physik: Ablauf, Anforderungen, Aufgabenbeispiele, danach Raum für Fragen.

Benötigte Vorkenntnisse: Keine

3D-Druck von Metallen

3D-Druck von Metallen

Zeit: Di, 16.30-17:15 Uhr

Referent: Prof. Dr. Angelika Brückner-Foit, Universität Kassel

Alter der Teilnehmer: Sek I/II

Kurzbeschreibung: Warum drucken wir eigentlich keine Fahrräder? Das wäre doch richtig gut: man sendet einfach seine Körpermaße ein, und dann erhält man aus dem 3D-Drucker das maßgeschneiderte Fahrrad. Im Vortrag wollen wir uns damit beschäftigen, warum das im Prinzip geht, aber auch damit, warum eine solche Vorgehensweise vielleicht keine gute Idee ist.

Benötigte Vorkenntnisse: Keine

Einstieg in die Programmierung eines „Arduino Nano“  – Fällt leider aus!

Einstieg in die Programmierung eines „Arduino Nano“ – Fällt leider aus!

Zeit: Di, Do, Fr ab 15:15 bis 17:15 Uhr

Referent: Andreas Scheel, Uni Kassel FB16

Alter der Teilnehmer: ab 8. Klasse

Kurzbeschreibung: Wir programmieren mit Hilfe des „Arduino Nano“ Bausteins kleine elektronische Schaltungen, messen Abstände und bauen einen Radar. Benötigte Vorkenntnisse: Vorkenntnisse nicht notwendig, „C“- Kenntnisse sind von Vorteil.

Verschiedenes: Mehrtägiger Workshop; Voraussetzung ist ein Computer mit einem USB-Anschluss. Darauf sollte das Programm: https://www.arduino.cc/en/Main/Software installiert sein.

Verschiedenes: Präsenzangebot nach vorheriger Anmeldung (Bei Online-Teilnahme können Materialien vorher im SFN angefordert/abgeholt werden)

Wasserstoff – unser Retter in der Klimakrise?

Wasserstoff – unser Retter in der Klimakrise?

Zeit: Di, 15:15-16:00 Uhr

Referent: Bernd Leonhardt, Wintershall Dea GmbH

Alter der Teilnehmer: 14 – 18

Kurzbeschreibung: Wasserstoff ist das häufigste chemische Element im Universum. In seiner reinen Form ist er ein unsichtbares, geruchloses, ungiftiges Gas und leichter als Luft. Über die Sonne, die Ihre Energie aus der Fusion von Wasserstoff zu Helium bezieht, bildet er auch eine der Grundlagen für das Entstehen von Leben auf der Erde. Hier bei uns auf der Erde kommt er allerdings als Reinstoff in der Natur praktisch nicht vor, sondern ist Bestandteil unzähliger chemischer Verbindungen. Das heißt, Wasserstoff muss zunächst gewonnen werden, um ihn zu nutzen. Der Vortrag gibt einen Überblick, wie Wasserstoff heute erzeugt wird und welche Möglichkeiten es in Zukunft geben kann. Er zeigt, wie wir ihn transportieren, speichern und nutzen können. Und was das für uns und unsere Umwelt bedeuten kann. Und der Vortrag beantwortet die Frage, ob Wasserstoff uns helfen kann, unser Klima zu retten.

Benötigte Vorkenntnisse: Keine

Neun Millionen Euro für die Untersuchung spiegelbildlicher Moleküle? Warum?!

Neun Millionen Euro für die Untersuchung spiegelbildlicher Moleküle? Warum?!

Zeit: Di, 15:15-16:00 Uhr

Referent: Tillmann Kalas, Universität Kassel

Alter der Teilnehmer: ab Einführungsphase

Kurzbeschreibung: In meinem Vortrag zeige ich, wie naturwissenschaftliche Forschung in einem großen Forschungsverbund an der Universität Kassel funktioniert und woran wir im Sonderforschungsbereich 1319 ELCH arbeiten. Ich werde zeigen was Extremes Licht (EL) ist, und wie man damit molekulare CHiralität (CH) – „Händigkeit von Molekülen“ – untersuchen kam (und warum man das tun sollte).

Benötigte Vorkenntnisse: Keine

There’s Plenty of Room at the Bottom – ein Einblick in die Rasterelektonenmikroskopie

There’s Plenty of Room at the Bottom – ein Einblick in die Rasterelektonenmikroskopie

Zeit: Di, 15:15-16:00 Uhr

Referent/in: Prof. Dr. Angelika Brückner-Foit und Dr. Frank Zeismann, Universität Kassel

Alter der Teilnehmer: Sek II

Kurzbeschreibung: Die Elektronenmikroskopie öffnet einen Zugang zu einem Kosmos im kleinsten. Warum gelingt dieses ausgerechnet mit Elektronen und wie kann man mittels Elektronen ein Bild erzeugen?
Diese und weitere Fragen werden auf einem verständlichen Niveau für Schüler erklärt und anhand einiger interessanter Beispiele veranschaulicht.

Benötigte Vorkenntnisse: Umgang mit Längeneinheiten. Wieviel µm sind ein mm usw.